Landeck

101,6 MHz
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95,0 MHz
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93,9 MHz
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96,2 MHz
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107,9 MHz
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Sölden

97,1 MHz
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102,5 MHz
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Haiming - vorderes Ötztal

106,8 MHz
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90,7 MHz
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Frequenz

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100,2 MHz
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89,2 MHz
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104,1 MHz
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Gerlos - mittleres Zillertal

103,7 MHz
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102,6 MHz
Frequenz

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89,2 MHz
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93,8 MHz
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Gerade on Air:

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  1. 21:37:Bring Me Back That Feeling-Shine
  2. 21:34:Gefühle Sterben Nie-Tiroler Party Mander
  3. 21:32:Alles Nur Geklaut-Die Prinzen
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  5. 21:26:Zähl Nicht Deine Tage-Die Ladiner
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  7. 21:20:Fünf Gang Menü-Matthias Carras
  8. 21:17:Amore Mio Napoli-Oswald Sattler
  9. 21:13:Verlorenes Paradies-Vicky Leandros
  10. 21:10:Here Comes That Rainy Day Feeling Again-Fortunes
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Unsinniger Donnerstag, 20. Februar 2020

* Transitverkehr auch heute Thema

* schwere Wirbelverletzungen bei Rodel- und Skiunfällen

* Nachspiel nach Nachtwanderung auf der Serles

Vergangenes Wochenende hat der deutsche Verkehrsminister medienwirksam eine Klage der EU gegen die Tiroler LKW-Fahrverbote bzw. die Blockabfertigungen gefordert. Verkehrslandesrätin Ingrid Felipe stellt dazu heute klar, dass unsere nördlichen und südlichen Nachbarn jeweils verschiedene Dinge einklagen wollen:


„Die italienische Verkehrsministerin spricht vom Nachtfahrverbot, und da fürchte ich mich vor gar nichts, weil das gibt es seit 2004, und das steht gar nicht in Frage. Der deutsche Verkehrsminister spricht immer davon, dass er die Blockabfertigung einklagen möchte. Da fühlen wir uns auch sehr sicher, dass wir das auf rechtlich gutem Fundament ausführen. Und das Dritte ist die Diskussion nach der Verschärfung des sektoralen Fahrverbots, also der bestimmten Gütergruppen, die man nicht mehr transportieren darf, bzw. nicht mehr mit allen LKWs transportieren darf.“


Das sei insbesondere deshalb spannend, weil es um die Frage geht, ob und wie weit die Wahl des Verkehrsmittels eingeschränkt werden darf, um die Umwelt und die Gesundheit der Tiroler Bevölkerung zu schützen. Sowohl Ingrid Felipe als auch Landeshauptmann Günther Platter freuen sich eigenen Angaben zufolge schon auf eine mögliche Klage, damit sie die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit der rigorosen Transitverkehrsgesetze auch vor Gericht rechtfertigen können.



Um das Thema Verkehr geht’s heute auch im EU-Parlament in Brüssel. Tirols Europaabgeordnete Barbar Thaler trifft nach dem gescheiterten Transitgipfel letzten Freitag heute zum ersten Mal wieder auf die EU-Verkehrskommissarin, und wird sie auch nach ihrer Haltung zum Brennerkorridor befragen:


„Klar ist, dass ich für eine gute Beziehung zwischen Tirol und Brüssel gearbeitet habe, und das Treffen in Tirol letzten Freitag ein Rückschlag war. Ich werde die Kommissarin fragen, wie die Kommission konkret gegen Deutschland vorgehen will, damit endlich die Zulaufstrecken zum Brennerbasistunnel gebaut werden. Dass es die nicht gibt, ist nämlich eine der Hauptgründe, warum wir überhaupt Notmaßnahmen auf Tirols Straßen brauchen.“


Dass die Verantwortung in der Transitverkehrspolitik ausschließlich auf Tirol abgewälzt werde, und den heimischen Politikern dann auch noch der schwarze Peter zugeschoben wird, sei untragbar, so Thaler im U1 Interview.



Mehrere Alpinunfälle auf Tirols Bergen haben gestern wieder etliche Verletzte gefordert. Unter anderem ist ein 25-jähriger Deutscher im Actionpark in der Zillertal Arena nach einem Sprung mit dem Genick auf dem Luftpolster aufgeschlagen, und hat sich dabei schwer an der Brustwirbelsäule verletzt. Bei einem Rodelunfall in Hainzenberg, bei dem ein 53-jähriger Holländer von der Bahn abgekommen ist, ist der Mann mit dem Rücken auf der Rodel gelandet und hat sich schwer an der Lendenwirbelsäule verletzt.  



Wir bleiben auf Tirols Bergen. Dass die Serles für eine Wandernacht am Dienstagabend hell ausgeleuchtet worden ist, hat jetzt ein Nachspiel. Hochleistungs-Scheinwerfer haben die Serles taghell ausgeleuchtet, und das mehrere Stunden lang. Was die Touristen freut, ist des anderen Leid. Die Wildtiere in der Gegend seien durch das helle Scheinwerferlicht massiv gestört worden, jetzt ermittelt der Landesumweltanwalt. Die Genehmigung von solchen Veranstaltungen obliegt allerdings der Bezirkshauptmannschaft.



Was Rheuma genau ist, Diagnosen und Therapiemöglichkeiten waren Thema beim gestrigen Tiroler Rheumatag in Innsbruck. Rheumatologe Manfred Herold räumt außerdem mit dem Irrglauben auf, nur ältere Menschen leiden an Rheuma:


„Rheuma ist in jedem Alter möglich. Es gibt bestimmte Erkrankungen die hauptsächlich in der Jugend und bei jungen Erwachsenen auftreten, es gibt manche, die eher im Alter dominant sind, aber es heißt nicht, dass man es nicht in jedem Alter kriegen kann. Also wir machen den sogenannten Rheuma-Tag, und der Grund ist Leute zu informieren über die Vielfältigkeit und ihnen deutlich zu sagen, es lohnt sich, Ärzte aufzusuchen, man kann in vielen Fällen helfen.“


Zwischen ein und fünf Prozent der Tiroler Bevölkerung leiden an rheumatischen Erkrankungen.



Weil die NEOS im Zusammenhang mit der Leerstandserhebung in der Stadt Innsbruck kritisieren, die Innsbrucker Kommunalbetriebe würden zu leichtsinnig mit sensiblen Kundendaten umgehen, wehren sich heute die IKB. Hintergrund für die Kritik der NEOS war die vorgestern von Bürgermeister Georg Willi präsentierte Leerstandserhebung in Innsbruck. Diese basiert auf Daten der IKB. Durch die Stromnutzung in den Wohnungen können Rückschlüsse zum Leerstand gezogen werden. In einer Aussendung weisen die IKB jetzt daraufhin, dass keine personenbezogenen Daten weitergegeben worden seien. Es seien keinesfalls Daten einzelner Wohnungen, sondern ganzer Straßen an die Stadt weitergegeben worden. Rückschlüsse auf einzelne Wohnungen oder Einzelpersonen seien dadurch unmöglich, heißt es.



Der Dopingprozess gegen Ex-ÖSV-Langlauftrainer Walter Meyer ist gestern Abend auf unbestimmte Zeit vertagt worden, weil noch weitere Zeugen befragt werden sollen. Beim Prozess gestern in Innsbruck hat ihn unter anderem Ex-Langläufer Johannes Dürr schwer belastet.



Der Ibiza Skandal, der die heimische Politiklandschaft letztes Jahr erschüttert, die Bundesregierung gesprengt und für Neuwahlen gesorgt hat, geht weiter und betrifft jetzt auch Tirol. Wie gestern Nachmittag bekannt wurde, hat der Kufsteiner Ex-ÖVP-Nationalrat Hannes Rauch offenbar den Tiroler Immobilienentwickler Markus Schafferer, dem die Pema Gesellschaft gehört, mit Ex-FPÖ Chef HC Strache bekannt gemacht. Der Tiroler Immobilienmagnat soll Zeitungsberichten zufolge dann auch mehrere tausend Euro an den FPÖ-nahen Verein Austria in Motion gespendet haben.



In Mantua ist gestern Abend die Andreas-Hofer-Gedenkstätte feierlich eröffnet worden, mit dabei war auch Landeshauptmann Günther Platter. Heute vor genau 210 Jahren ist der Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer in Mantua hingerichtet worden. Die Landeshauptleute der Euregio wollen mit der Gedenkstätte vor allem die Erinnerung an Andreas Hofer am Leben erhalten. Deshalb gibt es dort auch ein Museum mit vielen Exponaten vom Tiroler Volksaufstand 1809, und dem Wirken Andreas Hofers.



Wird die österreichische Justiz zu Tode gespart? Schon Ex-Justizminister Clemens Jabloner hat vor einem stillen Tod der Justiz gewarnt. Diverse Einsparrungen und Budgetengpässe machen sich in der täglichen Arbeit der Justiz auch bei uns in Tirol bemerkbar:


„Im laufenden Betrieb treten die Probleme auf, weil wir zu wenig Supportpersonal haben. Wir sollten an sich weitere Einsparungen vornehmen, so hat das Bundesfinanzrahmengesetz das vorgesehen. Aber wir hoffen dass die Ereignisse der letzten Zeit uns da doch eine Besserung bringen, und vor allem dass wir aus dieser Einsparungsschiene, die eigentlich wirklich zum Bankrott der Justiz führt, dass die jetzt durchbrochen wird.“


Sagt Klaus Schröder, Präsident des Oberlandesgerichts Innsbruck. Um den stillen Tod der Justiz zu verhindern, bräuchte es für den Sprengel Tirol/Vorarlberg bis zu 15 Millionen Euro mehr Budget und rund 20 zusätzliche Mitarbeiter, so Schröder.



Bereits zum zweiten Mal in Folge ist das Kitzbüheler Skigebiet KitzSki zum Gesamtsieger des österreichweiten market quality awards ausgezeichnet worden. In einer Onlinebefragung sind 42 Skigebiete in verschiedenen Kriterien bewertet worden. Überzeugen können hat KitzSki dadurch,


„dass wir sehr sehr viele erfahrene Pisten- und Maschinenfahren und auch Beschneier haben. Von unseren 45 Maschinenfahrern, ich nenne sie immer Piloten, haben wir 400.000 Stunden Erfahrung. Das spricht natürlich für die Pistenqualität, für das gute Betriebsklima das wir haben, und natürlich auch das dynamische Marketing, weil das ja unsere Qualität zum Kunden trägt.“


Sagt Josef Burger, Vorstandsvorsitzender der Kitzbühler Bergbahn AG.



Und auf der B189 in Mieming ist einem Autofahrer beim Linksabbiegen gestern Vormittag ein anderes Auto hinten aufgefahren, und hat das Auto in den Anhänger eines entgegenkommenden LKW geschoben. Der Fahrer hat sich noch selbst befreien können, und ist mit der Rettung in die Innsbrucker Klinik eingeliefert worden.